+++wm-report XXII+++
Freitag, Juni 30th, 2006
Auf dem Weg in die Entziehungskur: Ein kleines Pfund für Notfälle hat er sich unter der Perücke mitgebracht
Auf dem Weg in die Entziehungskur: Ein kleines Pfund für Notfälle hat er sich unter der Perücke mitgebracht
Beispiel 1:
Ohne den geringsten Ansatz Schamgefühl verkündet die Fifa der interessierten Welt, dass alle Stadien zu 99,9 % ausverkauft seien, es keine freien Plätze in den Stadien gäbe, und wenn der fuchsschlaue Zuschauer doch welche entdeckt, dann läge dies schlicht daran, dass mal ein Bus auf der Autobahn liegen geblieben ist. Beim Achtelfinale Argentinien-Mexico muss es sich dabei folglich um einen Airbus gehandelt haben. Oder mehrere.
Beispiel 2:
Die Fifa braucht ganz dringend sämtliche Daten der Zuschauer, von Ausweisnummer bis bevorzugte Tampon-Marke. Dass es natürlich völliger Unsinn ist, für Trilliarden von Euro elektronische Kartenleser mit angeschlossenen Drehkreuzen zu bauen und dann von Hand die Ausweise zu kontrollieren hätte auch jedem klar sein können. Es gibt keine Ausweiskontrollen!
Beispiel 3:
Im Interesse einer umweltfreundlichen WM hat die Fifa ein Pfandbechersystem eingeführt. In dieses kippen die Bedienungen dann (grausam schmeckendes) Budweiser (USA) aus Einweg-Plastikflaschen, die sie anschließend weg werfen.
Edles Holz umrandet diesen Heimempfänger. Noch denkt niemand an HDTV und Satellitenschüllen, Beckmann und Beckham.
Das erste Geld ist verdient, liegt auf dem Konto und hilft damit auch nicht weiter. Zum Glück gibts Schecks und durch die Kooperation der Sparkasse mit der City Love Group kann doch noch geschnackselt werden. 1:0 für die Liebe.
Fand man wohl lustig ihn erst mit öliger Pasta zuzustopfen und dann in letzter Sekunde vorm Erbrechen schnell noch dieses Foto zu machen.
Politikum Fußball: Droht der Einsatz menschlicher Bomben?

Ebenfalls beim Aufsprung auf den großen WM-Zug verletzt hat sich diese christliche Splittergruppe: “Anstoß für den Glauben” und “Der Glauben - eine runde Sache” waren noch die guten Ergebnisse des Brainstormings beim wöchentlichen Bibel-Zirkel. “90 Minuten für ein Spiel - 5 Minuten für die Ewigkeit” sowie “Das Tor zum Himmel” hingegen wirken für den mitteleuropäischen Geschmack ein wenig zu apokalyptisch. Man hätte mich fragen sollen: “Petrus - Torwart Gottes”, “Jesus - die Hand Gottes”, “Das Schlanke muss an das Eckige (Kreuz)”, “Wir schlafen nicht auf Betten, wir schlafen nicht auf Stroh, wir schlafen nur auf Wölkchen - das ist im Himmel so. Olé Jesus Christus, olé, olé olé”


Nicht mehr mit Cortison erklärbar: Maradona nach einer Blasebalg-Kur
Ähnlichkeit unverkennbar: Maradonas Schwester
Die schlimme Phase: Maradona auf der Fluch vor der Polizei. Der Videorekorder und der Schinken wurden später sichergestellt.
Ciao, Leute: Frohnatur Maradona verabschiedet sich ins Entmüdungsbecken.

Nachtrag:
So, ich habe nachgeforscht und folgendes Wissen gesammelt:
Raúl ist seit dem 30. Juni 1999 mit dem spanischen Model Mamen Sanz verheiratet.
Figo ist seit 2001 mit dem schwedischen Model Helen Svedin verheiratet.
Ok, da steht nichts von Rotwein und Trauben, und gut, gut, keine Brasilianerinnen, aber dafür hat die Zweite einen lustigen Nachnamen…
1. Die Vergangenheit:
Sepp Blatter braucht Devisen um das in der Schweiz eingelagerte Nazi-Gold zu verzinsen. Die Gläubiger sitzen ihm und der Schweiz im Nacken, Sepp Blatter hat keine andere Wahl als zweieinhalb mal pro Dekade unter dem Deckmantel des Fußballs Werbemilliarden zu scheffeln.
2. Das geheime Laster:

Sepp Blatter wurde von seiner in der Öffentlichkeit gänzlich unbekannten Sucht in den Ruin getrieben, braucht aber dennoch mehr und mehr davon: Fabergé-Eier. Sepp Blatter ist süchtig danach, liebt die liebevoll gestalteten Kunstwerke, kann einfach nicht genug davon haben. Auch seine Ehe mit Egidius Braun soll auf der Kippe stehen.
Falls wer den Beitrag vom 8.6. vermisst: Manchmal spinnt die Blog-Software…