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Archive for November, 2006

biobio

Donnerstag, November 30th, 2006
Die moderne Hexe ist frei von Warzen und Zottelhaar, Zauberkugel und -trank. Sie benutzt ihren Besen auch nicht mehr zum Fliegen, sondern um das esoterisch abgeschnittene Zottelhaar nach dem Mondkalender aufzufegen. Biohaarschnitte sind voll im Trend. Wer der schnellebigen Neuzeit entfliehen will, findet bei Hexe Friseuse Petra eine kompetente Abnehmerin für´s Ersparte. Dafür wird aber auch einiges geboten: Der Stuhl steht nicht auf den Fugen (diesen Tick hat sich Petra aus ihrer Jugend bewahrt), der Kamm ist ein wahrer Energieabsorber bzw. -geber, je nachdem was gerade gefragt ist, der Fön hat eine eingebaute Esoterikkanone und die Schere schneidet nur die Haare und nicht den darin wohnenden Elfen die Flügelchen. Mit frisch geschnittenem Charisma geht´s dann flott in den Wald, denn wer in den nächsten Tagen sein Bäumchen fällt erschlägt damit vielleicht ein paar Elfen, dafür nadelts weniger…

now class c

Dienstag, November 28th, 2006
Der arme Axel Schulz… Hätte er mal lieber die Kohle vom Wer-wird-Millionär Prominentenspecial behalten und sich den Boxversuch gespart, dann wäre er heute immerhin noch ein durchschnittlicher C-Prominenter und genauso wohlhabend, nur mit weniger Schmerzen, dafür mehr Gehirnzellen gesegnet. So ist leider kein Promi-Eislauf mehr zu gewinnen, denn fragte sich die jüngere Generation bisher, wer dieses Riesenbaby mit Mütze eigentlich ist, während sie als Antwort einen seinerzeit guten Boxer generierte, wird er künftig derjenige sein, der nicht boxen kann - also ein Stück weit näher an der Wahrheit. Und während die Bild-Zeitung schnell noch den letzten Saft aus dem rasant untergehenden Stern zu pressen versucht, ist ihre in Panik die letzten Geschichten suchende Redaktion schon mit einfachsten Bildern von Fersehmonitoren ausbremsbar. Auf die Schnelle waren das RTL-Logo und die Rundenzeit einfach nicht zu entdecken.


Mit freundlicher Vorarbeit von Bildblog.

ferrero

Montag, November 27th, 2006
Jetzt ist aber Schluss! Nach der längsten Praline der Welt, Claudia Bertani, der Kugel (”Herr Baron”), dem Milchjieper, Kevin Kuranyi mit Nutellabrot, weißem Genuss ohne Schokolade, guten Freunde, denen man ein Küsschen gibt, Hippos, Spannung Spiel und Schokolade, der himmlich joghurtleichten Jogurette und natürlich der Suche nach ewiger Jugend und Glückseeligkeit treibt es Ferrero jetzt zu weit! “German Kleinigkeit” geht überhaupt gar nicht. Das Rafaello-Flugzeug gehört abgeschossen, dem Baron die Kugel durch Echtmetall ausgetauscht und Claudia Bertani (die im Laufe der letzten 20 Jahre tatsächlich gejüngert ist) an den Piemontkirchenbaum gehängt !!! Vielleicht wechselt Ferrero dann endlich mal die Werbeagentur.

verlebt

Sonntag, November 26th, 2006
Irgendwann gab dann auch Willie auf und setzte Alf vor die Tür…

fantastisch

Freitag, November 24th, 2006
Wenn das Kitt wüsste… David Hasselhoff (hier mit Devon Miles und Bonnie) hat in letzter Zeit ganz schön Gas gegeben. Trennung von der Frau (April), betrunken in Wimbledon rausgeflogen, betrunken nicht geflogen (wunderschöne Bilder!), nicht betrunken in Fernsehsendung eingeschlafen usw. Zu allem Unheil kommt dann noch hinzu, dass man seine Verdienste um die deutsche Einheit nicht würdigt, schließlich hat er Deutschland ja quasi im Alleingang geeint. Vielleicht wird er ja wieder froh, wenn er erfährt, dass sein Kampf für die Foundation für Recht und Verfassung im Mexikanischen Raum unter “el auto fantástico” firmiert.

ein mensch wie du und ich

Donnerstag, November 23rd, 2006
Übrigens: Schon auf den neuen Helge Schneider Film gespannt?

he´s back

Mittwoch, November 22nd, 2006
Endlich wieder zurück in der Bundesliga: Das Duell Daum vs. Hoeneß. Packende Wortgefechte, boshafte Bemerkungen aus Münschen, wahnsinnige Reaktionen aus Köln. Bemerkenswert ist besonders die Vielzahl der verschiedenen Gesichtsaudrücke:




reine seide

Montag, November 20th, 2006
Huii, das war aber auch wieder ein Gipfeltreffen des Asien-Pazifik-Forums… Wladimir und George gehen jetzt ins Bett und nehmen den kleinen Hu gleich mit. Morgen ist ja auch wieder ein anstrengender Tag.

unfälle

Sonntag, November 19th, 2006

Aus der Reihe “Beim Headbangen erfroren”:

Wikipedia schreibt hierzu:

Headbangen ist eine Tanzform, die hauptsächlich von Metallern beim Hören ihrer Musik, vor allem auf Konzerten, ausgeführt wird. Dabei vollzieht der Kopf eine zum Rhythmus der Musik passende Bewegung, wobei man hier oft auch von Schleudern reden kann. Es existieren mehrere Varianten des Headbangens:

  • Klassische Variante - Beim Headbangen wird der Kopf wiederholt nach vorne gebeugt und wieder zurückgezogen. Der Fokus liegt im Allgemeinen auf der oberen Halsmuskulatur.
  • Kreisend - Hierbei vollzieht man während des Rauf-und-Runter-Beugens auch noch Seitwärtsbewegungen, wodurch der Kopf eine Kreisbewegung vollzieht (auch “Hellcopter”, “Propeller”, Windmühle (bzw. Windmill) oder “Rotorbang” genannt).
  • Seitwärts - Der Kopf von einer zur anderen Seite bewegt und wieder zurück (auch “Achter” genannt).

Headbangen wird oft mit Moshen kombiniert.

ordensverleihung

Samstag, November 18th, 2006
Der FCS verordet - verorden sie mit. Denkt sich der SR und verordet seinen Mitarbeitern ebenfalls Deutschunterricht…

das tier des tages

Freitag, November 17th, 2006
… kommt heute aus der Familie der Primaten: Der Lori. Loris haben einen ausgeprägten Hang zur Langsamkeit und werden deshalb auch Emo-Äffchen genannt.


klassisch folk gerockt

Donnerstag, November 16th, 2006
Ein Alptraum wird wahr: Gitarre trifft Flöte, Gabi trifft Gerd, und mich der Schlag. Vielleicht war es aber trotzdem ein gelungener Abend für die beiden, schließlich steckt viel Arbeit in solch einem Auftritt: Gerd tut sicher noch heute der Arm weh, denn vor der Entstehung dieses Fotos mussten zuerst 197 andere geschossene werden. Mal fand Gabi ihre Beinhaltung zu unlocker, mal zeigten die Finger Cis-dur statt moll, anfangs fehlte die einladend-verrückte Sonnenbrille, später der neckische Blick über diese hinweg, auf den ersten Bildern stand man Po an Po, erst spät merkte man wie besonders doch ein Schulter-an-Schulter Bild wirkt. Erst ganz zum Schluss kam Gabi auf die zündende Idee mit dem kessen Tuch in der Hose. So kann man´s lassen…

zum abschied von amerika

Montag, November 13th, 2006
Zum guten Schluss noch die Erkenntnis: Amerikaner sind neben Fett- und Zucker- auch noch Grußkarten-süchtig. Diese gibt es in jeder möglichen Kombination aus folgenden drei Glückstrommeln:
  1. Vater, Mutter, Bruder, Schwester, Oma, Opa, Onkel, Tante, Großonkel, Großtante, Chef, Gärtner, Nachbar, Nachbarstochter, … , derMannwodamalsmitderCousinevonderNachbarinbefreundetwar.
  2. religiös, normal, lustig
  3. Geburtstag, Taufe, Beerdigung, Namenstag, Schulabschluss, Führerschein, Beschneidung, erster Orgasmus, … , Wahl zur homecoming queen.


Hier ein Zusammenschnitt einiger weniger Kategorien:

Für diesen kleinen Scherz komme ich wahrscheinlich in die Hölle (am nächsten Tag steckte die Karte natürlich wieder an ihrem Originalplatz):

The End

ze

Samstag, November 11th, 2006
Zeitungen, die. Irgendwo in diesem großen Land muss es geheime Informationsquellen geben, sonst könnte der Irak-Krieg nicht Auslöser für die Niederlage der Republikaner bei den letzten Wahlen sein. Die Zeitungen sind diese jedenfalls nicht. Zwar gibt es etwa 3 verschiedene pro Einwohner, davon 2/3 kostenlos, der Informationsgehalt liegt aber irgendwo zwischen der Werbeheftchensammlung “Die Woch” und dem lustigen Taschenbuch. Die ganz guten kommen fast an die Apothekenumschau ran…

y

Freitag, November 10th, 2006
YMCA, der. Young man, there’s no need to feel down. Naja, Teile der Village People leiten jetzt den Verkehr, den Bauarbeiter haben wir ja auch schon gesehen, aber wo bleibt der Rest??? Den Indianer hat man mittlerweile ausgerottet, dem Cowboy ist in seiner Zeit am Brokeback Mountain noch wärmer geworden und die Ledertucke war eh nur Statist und steht jetzt aus Protest auf Frauen. So schnell kann´s gehn…

x

Donnerstag, November 9th, 2006
X. Trotz intensiver Bemühungen konnte in den USA leider nichts ausfindig gemacht werden, das mit X beginnt - vielleicht weil grade nicht X-Mas war. Deshalb hier ein Bärchen:

spam

Mittwoch, November 8th, 2006
Es tut mir ja leid, dass ich mein geliebtes Lexikon schon wieder unterbrechen muss, aber die beiden hier treiben mich in den Wahnsinn! Ich bin wirklich kein Freund langer Fernsehexzesse, aber trotz der Kürze der Fernsehnutzung diese Woche sind mir die beiden Muskelzucker bisher in folgender Weise erschienen: ARD: Brisant, sonstige Boulevardsendung, ZDF: (vermutlich) Leute heute, Beckmann, Pro7: Trailer Raab, Sat1: Boulevard-Schnick-Schnack, sowie Bild: Auf allen Seiten. Hall0? Ist das wirklich das Interessanteste, was in den letzten Tagen passiert ist? War “Wetten Dass???” wirklich so langweilig, dass die beiden mit 77% der Stimmen gewonnen haben? Ist mal jemandem aufgefallen, wie die eigentlich heißen? Herr Bakker und Herr Koch! Na dann Mahlzeit… (Irgendwie fühle ich mich jetzt schuldig, denn der obigen Liste kann ja nun durchaus auch mein Blog hinzugefügt werden)

wa

Dienstag, November 7th, 2006
Waffen, die. Oh weh, wenn der böse Engländer kommt… Zum Glück ist´s dem Amerikaner gestattet zur Verteidigung seiner Selbst und der Familie ein paar Schießeisen zu besitzen, denn was sollten Super- und Baumärkte sonst verkaufen? Nur Nahrung und Nägel? Langweilig! In der Schützenabteilung gibt es von Flitzebögen, mit denen man sich bedingt durch ihre Spitzengröße bequem gleich das Filet aus dem Jagdgut schießen kann, bis zu Halb- und Vollautomatischen Waffen jeder Couleur (die Munition steht einfach so im Regal rum) alles was der Selbstverteidiger und Jagdfreund zum Leben braucht. Gejagd wird übrigens auch Nahrung, was allerdings zwei Fragen offen lässt: 1. Braucht es dazu gleich Atomwaffen? 2. Leben Schweine und Rinder in freier Wildbahn?

eine klitzekleine pause

Montag, November 6th, 2006

Musik ab, Tanzbein schwingen, hier kommt Siggi:

wal

Samstag, November 4th, 2006
Wal-Mart, der. Amerikas fettiges Herz. Hier gibt es alles, was der Amerikaner zum Überleben braucht, und das meist in Großportionen. Von freundlichen Senioren bedient, kann man bei Wal-Mart den faulsten, weil fettesten, Menschen der Welt beim shoppen zuschauen (einige nutzen das bereits erwähne →Elektromobil, welches Wal-Mart kostenlos zur Verfügung stellt.). Autos auf dem Parkplatz laufen währende des Einkaufs gerne weiter, da sonst die Temperatur im Inneren in Abwesenheit des Fahrers um 2 Grad steigen (Sommer) bzw. fallen (Winter) könnte. In der (Achtung, wundervolles Wort:) Übergangszeit läuft der Motor aus Gewohnheit.

ve

Donnerstag, November 2nd, 2006
Verrückte, die. Nicht zu verwechseln mit →Idioten; ähnlich, aber harmlos. In diesem Fall ist es die Mischung aus einem Bud-Spencer-Bananentransporter-Kapitän und einem Verkehrspolizisten, der keiner ist (die Globus-Käsetheken-Hütchen verleihen einem mehr Autorität als eine amerikanische Uniform - uniformiert ist dort jede Klobürste). Der Qualm macht das Bild erst richtig schön.

u

Mittwoch, November 1st, 2006
UV-Schutz, der. Insbesondere an den UV-reichen Stränden des Lake Michigan ein Muss für jeden Badegast. Deshalb wie folgt vorgehen:

1. Große Bürste mitbringen, Rücken großzügig anpinseln.

2. Stehend Bauch- und Brustpartie weißeln. Auf hohe Deckkraft achten.

3. Liegend eine zweite Deckschicht auf dem Bauch aufbringen; Bauchnabel auffüllen.

4. Stehend Po und hintere Oberschenkel einreiben, Arme ölen.

5. Sonnenmilchfläche auf eventuelle Lücken hin prüfen (”Siegfried-Effekt”), staunende Strandnachbarn ignorieren.

6. Endkontrolle. Nur eine leere Sonnenmilchflasche garantiert einen sicheren UV-Schutz. Trocknen, Heimfahrt.