Archive for Juni, 2008
em report X
Sonntag, Juni 29th, 2008Bevor Deutschland heute Abend Europameister wird möchte ich doch noch die Gelegenheit nutzen und den Gegner im Detail vorstellen. Spananien im Einzelnen:
Iker Casillas - Torhüter aus Leidenschaft. Eigentlich Berliner, daher der deutsch klingende Vorname. Mag es wärmer und ist deshalb nach Spanien ausgewandert.
Andrés Iniesta - Der “weiße Iberer”. Fußballerisch solala. Special-Eigenschaft: Kann die spanische Nationalhymne auf einem Finger flöten
Xavi Hernandez - Mandolinenkünstler aus Villariba, Zimmerkollege von Casillas. Landete erst spät über den Umweg Ausdruckstanz beim Fußball. Spielerisch eher medium bis english, bezirzt jedoch gegnerische Spielerfrauen und provoziert so häufig rote Karten für seine Gegenspieler.
Fernando Torres - Gelbbelastet wegen Frisurfaul beim Einlaufen. Aerodynamische Schwierrigkeiten bei schnellen Dribblings, Gefahr von Tränenausbrüchen. Sammelt privat venezianische Masken und Kunstwerke aus buntem Sand.
David Silva - Trotz oder gerade wegen Note 6 in der musischen Früherziehung kam Silva (Künstlername!) über die Musik (”YMCA”, tanzt hier gerade das A) zum Sport. Liebt Ponys und Sonnenuntergänge.
Cesc Fabregas - sehr kinderlieb, verschmust, liebenswürdig, menschenbezogen, als Einzelhund in hundeerfahrene Hände
Marco Senna - Schneller Mann in der Spitze. Besonders in Kurven fast unschlagbar. Häufig aber auch zu unbedacht und kopflos. Hofft auf Regen.
Joan Capdevila - Sechsbeiniges Monster aus Montreux. Spielt Gegner schwindlig, ist bei hohen Bällen jedoch anfällig für ein Handspiel. Spielte früher für die spanische Frauenmannschaft (Los Senoritas).
Carlos Marchena - Zu große Füße für das schnelle Spiel, hat aber einen heftigen Wums.
Sergio Ramos - Indianermädchen aus dem sehr warmen Südspanien. Zu schön für Fußball. Ölt sich vor Spielen zu Klängen von Lou Bega ein. -> Pocahontas
Carles Puyol - Pudelsalon.
em report IX
Sonntag, Juni 22nd, 2008em report VIII
Sonntag, Juni 22nd, 2008So lob ich mir das: Niederlagen gegen die Russen haben im Laufe der letzten 18 Jahre deutlich an Härte verloren, Fans der Oranjebuben sich gleichzeitig an Niederlagen gewöhn. Da ist es kein Wunder, dass schon wenige Stunden nach Abpfiff die Holländer schon wieder ganz unverkatert auf der Arbeit erscheinen.
em report VI
Freitag, Juni 20th, 2008Gestern war ich leider zu nervös, um den abendlichen Sieg weiszusagen. Nachdem die Verkaterung jetzt langsam abnimmt noch schnell die nachträgliche Begründung: Sagres ist der südwestlichste Punkt Europas und liegt damit naturgemäß in Portugal. Und selbst der ist schon eingedeutscht, wie folgendes Bild und dieser Link belegen.
em report V
Montag, Juni 16th, 2008Eben beim Friseur. Schönmachen für das große Spiel heute Abend.
Praktikantin: Möchten Sie was trinken?
Palomas: Colaweizen.
Praktikantin: ??? [Bringt Kaffee]
…
Szenenwechsel, Haarewaschen.
Praktikantin: Ist die Wassertemperatur so angenehm?
Palomas: Ja.
Praktikantin: Ist der Druck so angenehm? [meint den Shampooeinmassierdruck]
Palomas: ??? Jupp!
Praktikantin: Ist die Wassertemperatur immer noch angenehm?
Palomas: Bitte anderthalb Grad wärmer, Druck um 2 Bar erhöhen.
Praktikantin: ???
Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Der italienische Friseur (Temperatur: warm, Druckabbau nach Diskobesuch), der mir hernach einen Kurzhaarschnitt knapp an der Zonengrenze verpasste, rechnet übrigens fest mit einem Weiterkommen Italiens. Optimistisch sind sie ja…
em report III
Freitag, Juni 13th, 2008Da das Spiel gestern Abend leider nicht ganz meinen Wünschen entsprach muss ich heute wohl über etwas anderes reden: Titten. Erste Adresse natürlich wie immer die Bild-Zeitung. Erst mal die schönsten Ausschnitte rund um´s Thema Euro-Sex:
Wer jetzt ebenfalls tierisch schwarz-rot-geil ist, der sei gewarnt. In wenigen Monaten schon könnte das ganze dann nämlich so aussehen!
em report II
Sonntag, Juni 8th, 2008Kurz vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft gegen Polen lohnt ein kurzer Blick in die Vergangenheit. Jesús Gil y Gil, der top-integere Ex-Präsident Atletico Madrids, schaffte es zu Lebzeiten einst, für seinen Verein einen neuen Trikotsponsor an Land zu ziehen. Da dieser sich das Sponsorentum jedoch nicht leisten konnte, wurde kurzerhand ein Kreditgeber gefunden, der diesem unter die Arme griff. Später wurde der arme JGyG dann verurteilt, da er übersehen hatte, dass alle drei Parteien von ihm repräsentiert wurden.
Dieses Erfolgskonzept versucht heute der Springer-Konzern zu kopieren. Da niemand mit ihm Schlammschlacht spielen möchte - die einen, weil es ihnen zu doof ist, die anderen, weil England ja nicht mitmachen darf - bewirft er sich einfach selbst mit Schlamm. Abgeschlagene deutsche Köpfe und Pickelhauben in polnischen Zeitungen rufen die Bildzeitung auf den Plan, die sich natürlich erbost und sogleich “zurückschießt”, und damit auf historisch ebenfalls erprobte Kriegseröffnungen zurückgreift. Blöd ist halt nur, dass beide Zeitungen im gleichen Verlag erscheinen, es sich also mehr um einen Bürgerkrieg handelt.
Erste Erfolge werden übrigens aus Klagenfurt gemeldet, wo die beiden Lager in der Nacht auch physisch aufeinander trafen. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll die Polizei dabei mit Tränengas (Emo) und Mozartkugeln vorgegangen sein.
em report I
Samstag, Juni 7th, 2008Endlich, es geht los! Nach der sommerlichen Weltmeisterschaft in der näheren Umgebung jetzt die Europameisterschaft in den Alpen. Natürlich bei schlechtem Wetter, denn Binnenländer haben kein Meer und brauchen deshalb auch keine Sonne. Wie immer das Wichtigste zuerst: Die Maskottchen.
Trix und Flix heißen die beiden Atomunfälle auf Speed. Sie tragen Hosen, was für Vertreter ihres Standes nicht unbedingt üblich ist und sind schwul. Harry Potter dient als Vorbild für die Narbe auf der Stirn. Damit möchte man auf die Möglichkeiten der Gastgeber im Titelrennen hinweisen und seiner Hoffnung Ausdruck verleihen, dass ein guter Zauber die Sachertorten der Gegner mit Salmonellen verhexen möge. Trix trägt die symbolische 20 auf seinem Trikot, jene magische Zahl, die sein Auftraggeberland an Gegentoren unterschreiten möchte - die Hoffnung stirbt zuletzt. Die 08 auf Flix ist etwas schwieriger zu verstehen, sie soll auf den fortschreitenden Rassismus in den Stadien hinweisen. 8 steht natürlich für Hitler, womit in diesem Fall allerdings Haider gemeint ist. Die Null ist gar keine, sondern vielmehr ein Fußballstadion. Ausgefuchst, diese Schweizer. Aber wie gesagt, sie tragen Hosen!
ankündigung
Mittwoch, Juni 4th, 2008Falls da draußen noch jemand ist (Christoph!): Ab Samstag ist EM, der Palomasreport ist mit der gewohnt objektiven Hintergrundbetrachtung mit dabei. Falls noch jemand eine Finalkarte hat (Christoph!!!), bitte her damit.


























